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Das Chaos das wir verursachen wenn Gott nicht an erster Stelle steht

Jeremia 2,1-37
 
Drei verschiedene Geschichten ereignen sich im Buch Jeremia.

Die erste Geschichte handelt von einem jungen Mann, Jeremia. Jeremia war Gottes Auserwählter für eine sehr schwierige Aufgabe.

Die zweite Geschichte handelt von  Gottes auserwähltem Volk Israel. Nach vielen Jahren gottloser Leiterschaft und des Götzendienstes hatte Gott genug davon. Er gab Jeremia  die Aufgabe, schlechte Nachrichten zu prophezeien, dass Gottes Volk von den Babyloniern  überwältigt werden würden.
In der dritten Geschichte handelt Gott selbst. Wie ein Vater, dem das Herz gebrochen ist, als Er seine Kinder betrachtet, die in die Rebellion abrutschten.

Wenn Gott nicht an erster Stelle steht in unserem Leben, dann befinden wir uns in einer sehr schwierigen Situation. Es entsteht Chaos, wenn Er nicht den ersten Platz in unserem Leben einnimmt.

Folgendes ist mit Gottes auserwähltem Volk, den Israeliten, geschehen. Sie haben sich mit anderen Nationen vermischt und haben ihre falschen Götter übernommen. Sie haben sich durch Heirat mit anderen Völkern, außerhalb des jüdischen Glaubens, verbunden. Was sie zuerst meinten, kontrollieren zu können, kontrollierte schließlich sie.


Warnung Nr. 1: - Wenn du etwas anderem als dem Standard Gottes folgst, dann befindest du dich auf dem gefährlichen Weg, der  zur Verzweiflung führt.

Jeremia fasst Israels Krise sehr vollmächtig zusammen:

’Ja, du hast dich auf allen hohen Hügeln und unter allen grünen Bäumen als Hure hingestreckt.’ (Jeremia 2,20b).

 

Für Israel sah das Gras auf der anderen Seite besser aus. Es dauerte nicht lange und sie befanden sich auf der anderen Seite, beteten Götzen und auch den falschen Gott Baal an. Sie verbrannten ihre Kinder als Opfer dem falschen Gott Moloch. Vers 28 sagt uns, dass sie so viele Götter wie Städte hatten. Sie waren unmoralisch in ihren sexuellen Praktiken; waren unehrlich in ihrer Geschäftspraxis. Gott sagte: “Genug ist genug.” Zuerst sieht es harmlos aus. Ähnlich wie eine Baby-Klapperschlange.  Es dauerte nicht lange und sie wird zubeißen. Nicht lange, dann wird es dich überwältigen, und du wirst dich in einem großen Schlamassel wieder finden. Etwas anderes als Gottes Standard zu verfolgen, ist ein gefährlicher Weg, der zur Verzweiflung führt.

Warnung Nr. 2 – Gottlosen Leitern zu folgen wird zu gottlosem Leben führen.

Das ist genau das, was Israel tat.  Sie tolerierten gottlose Leiter in Positionen, die Gottesfürchtigkeit verlangten. ‘Der Priester fragte nicht: “Wo ist der Herr?” Die mit dem Gesetz umgingen, kannten Mich nicht; die Leiter rebellierten gegen Mich. Die Propheten  prophezeiten bei Baal, sie folgten wertlosen Götzen.’ (Jeremia 2,8).
Israel war eine Nation, deren religiöse Führer nicht Gott suchten. Die Richter kannten weder Gott, noch Seine moralischen Maßstäbe. Könige rebellierten gegen Gott und bauten eher ihr eigenes Königreich, als das Reich Gottes.
Prediger predigten eher die Theologie Baals, als Gottes Wort. Wenn wir gottlosen Leitern folgen, dann wird es nicht lange dauern, bis wir von ihrem Lebensstil mitgerissen werden.

Warnung  Nr. 3 –Beziehst du Position gegen Gott, wählst du das Versagen

Israel entschied, dass ihre Wege besser wären als Gottes Wege:

„Mein Volk hast eine zweifache Sünde begangen;
sie haben Mich verlassen,  die Quelle des lebendigen Wassers,
und haben sich eigene, löchrige Zisternen gegraben.“ (Jeremia 2,13).


Israel hätte kaltes, fließendes, frisches Quellwasser haben können - oder stehendes, schales Wasser aus löchrigen Zisternen, es war ihr Entscheidung. Israel aber wollte seinen eigenen Weg gehen und nach ihren eigenen Gedanken handeln.
Wenn du dich in die Position vor Gott stellst, führt das zum Versagen.

Warnung Nr. 4 – Wer nicht umkehrt, erhält ein hartes Herz

Israel lehnte es ab, ihr falsches handeln einzusehen, und waren nicht bereit vom Bösen zu lassen. Als Folge davon, wurden ihre Herzen verhärtet, und sie lebten weiterhin im Ungehorsam. Schließlich würde Gott die ganze Nation richten, weil sie es ablehnten, zu Ihm zu kommen.

‘Sie haben mir ihre Rücken zugewandt, und nicht das Angesicht.’
(Jeremia 2,27 b).


Was war die Folge ihrer Bosheit? Kapitel 37 sagt uns, dass Gott Herrschern von der Nation Babylon  erlaubt hatte, gegen Jerusalem zu ziehen. Sie belagerten die Stadt, und nahmen sie schließlich ein. Für seinen Ungehorsam wurde der König von Juda gefangen genommen. Er wurde Zeuge der Hinrichtung seiner Kinder. Seine Augen wurden ausgestochen, und er wurde in einem Verlies angekettet für den Rest seines Lebens. In Jerusalem wurde der Palast bis auf den Grund niedergebrannt; die Ernte wurde zerstört, und ganze Familien wurden vernichtet. Die meisten Leute wurden in das Exil nach Babylon gebracht und wurden dort Sklaven.

Warnung Nr. 5 – Sünde hat Konsequenzen

Es kann sein, dass es nicht jetzt geschieht, oder sogar in der nächsten Woche, aber Sünde hat ihre Konsequenzen.

‘Erkenne doch und sieh, wie schlimm und bitter es ist, dass du den Herrn, deinen Gott, verlassen hast.’
(Jeremia 2,19 b).


Wir können versucht sein, zu denken, weil keiner von uns vollkommen ist,  - und wir alle leiden zum gewissen Maß an dieser moralischen Krankheit, die die Bibel „Sünde“ nennt. Nun, Gott ist ja ein liebender Gott, dann macht es doch nicht viel aus, wie ich lebe. Er wird unsere kleinen Fehler übersehen. Unglücklicherweise ist die Situation viel ernster als wir denken. Obwohl Gott uns leidenschaftlich liebt, lassen Seine Heiligkeit und Gerechtigkeit es nicht zu, dass Er Böses tolerieren  kann. Wie die Propheten Habakuk und Jesaja geschrieben haben: ‘Deine Augen sind so rein, dass sie das Böse nicht ansehen können; Du kannst dem Unheil nicht zuschauen’ (Habakuk 1,13), ‘Eure Übertretungen scheiden euch von eurem Gott. Eure Sünden haben Sein Angesicht vor euch verborgen.’ (Jesaja 59,2).

Dr. Czeslaw Bassara ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. ; www.proword.eu)

James N. Spurgeon wrote:

'A job is at your choice; a ministry is at Christ's call. In a job you expect to receive; in a ministry you expect to give. In a job you give something to get something; in a ministry you return something that has already been given to you. A job depends on your abilities; a ministry depends on your availability to God. A job done well brings you praise; a ministry done well brings honour to Christ.'

This ministry is to bring honour to our Lord and Saviour Jesus Christ!

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